Der Franziskanische Rosenkranz wird auch Rosenkranz von den sieben Freuden Mariens genannt.
Er besteht aus hellbraunen Holzperlen ( Ave-Perlen ) und Rosenperlen ( Pater-noster-Perlen ) und hat sieben Gesätze mit je 10 Ave-Maria-Perlen
Perlengröße 7mm / 8mm, Länge 41 cm, mit Herzstück Motiv: Muttergottes, Franziskuskreuz
Lieferung mit Erklärung und Gebets-Anleitung
Der Rosenkranz zu Ehren der Sieben Freuden Mariens geht auf das Jahr 1422 zurück. Eine fromme Legende erzählt, dass ein junger Novize, der bei den „Frati Minori“ eingetreten war, von Kindheit an den Brauch pflegte, der Gottesmutter jeden Tag einen Kranz aus frisch geflochtenen Blumen zu bringen. Nachdem er ins Kloster eingetreten war, litt er darunter, dass er seine Liebe zu Maria nicht mehr so wie bisher ausdrücken konnte. Er überlegte, das Kloster wieder zu verlassen, um wie gewohnt seinem marianischen Eifer nachgehen zu können. Er klagte der Gottesmutter seine Not. Da erschien ihm die Allerseligste Jungfrau Maria und lehrte ihn den Rosenkranz der Sieben Freuden, mit dem er ihr eine größere Freude machen könne, als mit einem Kranz von Blumen, die bald welken. Sie sprach zu ihm: „Diese Blumen sind mir kostbarer und bereiten mir weit größere Freude als die Blumenkränze von früher“.
Durch den heiligen Bernardin von Siena (1380-1444) fand dieser „franziskanische Rosenkranz“ eine weite Verbreitung im Orden der Franziskaner. Der hl. Bernardin führte auch den Brauch ein, ihn am Zingulum zu tragen und ihn täglich zu beten.
Man betet den Sieben-Freuden-Rosenkranz in der Absicht, die 72 Jahre zu ehren, die die Muttergottes der Überlieferung nach auf Erden gelebt hat.